„Meine Hände, mein Kapital - ergonomisches Arbeiten in der Pflege“

Im Arbeitsfeld der Pflege sind die Arbeitsschritte eng getaktet, Pflegekräfte mussen in kurzester Zeit unzählige Tätigkeiten erledigen. Bei all den notwendigen Tätigkeiten werden permanent beide Hände eingesetzt und teilweise sogar großer Belastung ausgesetzt, auch der gesamte Rumpf wird stark beansprucht. Als Folge klagen immer mehr Pflegekräfte über Probleme an ihren Händen.

Status: Buchung möglich
Beginn: 04.11.2019 um 09:00 Uhr
Ende: 04.11.2019 um 17:00 Uhr
Seminarleitung: Lisa Hausegger, BSc
Zielgruppe: Pflege- und Betreuungskräfte
Schulungsort: Kärntnerstraße 532, 3. Stock, 8054 Seiersberg
Freie Plätze: 20
Seminargebühr: € 130,00 zzgl. 20% USt. (€ 156,00)

Es kommt zu Schmerzen, Kraftlosigkeit, einem „eingeschlafenen“ Gefühl in den Händen. Viele greifen zu Hilfsmittel wie Schmerzmittel oder Schienen, um weiterhin ihren Beruf ausüben zu können. Die Symptome reduzieren sich jedoch kaum, die Arbeit kann nicht mehr in derselben Qualität und Quantität ausgeführt werden, Krankenstände nehmen zu.

Um dem entgegenzuwirken soll in Form einer praxisorientierten Fortbildung - durch einfache Übungen und Ratschläge, die in den Arbeitsalltag problemlos integrierbar sind, vor allem aber präventiv an der Gesundheit gearbeitet werden.

Seminarinhalte:

  • Wie kommt es zu typischen Überlastungskrankheiten an Händen wie Karpaltunnelsyndrom, Sehnenscheidenentzündungen, uvm. ?
  • Wie entstehen typische Überlastungskrankheiten im Bereich des Rückens?
  • Was ist ergonomisches Arbeiten? – praktische Umsetzung
  • Was kann ich präventiv tun, um Überlastungskrankheiten zu vermeiden? – praktische Übungen
  • Fallbespiele aufgreifen, besprechen, mit Fokus auf ergonomisches Arbeiten durchspielen

 

Ziele:

  • Ein passendes ‚Rezept‘ mitgeben, das Folgendes beantwortet: Was kann ich präventiv machen, um körperlich gesund zu bleiben? Bzw. Was kann ich tun, wenn ich merke, dass sich Probleme/Schmerzen entwickeln?
  • Gesünderes Arbeiten ermöglichen
  • Krankenstände reduzieren und vermeiden
  • Qualitative Pflegetätigkeit sichern