Vom Sachwalterrecht zum Erwachsenenvertretung / Freiheitsbeschränkende Maßnahmen

Nach jahrelanger Kritik wurde die Sachwalterschaft neu geregelt und dabei neu benannt:
Sie heißt in Zukunft Erwachsenenschutzrecht und soll das Leben der Betroffenen gegenüber dem bisherigen Zustand deutlich verbessern. Das Modell umfasst mit der Vorsorgevollmacht, der gewählten, der gesetzlichen sowie der gerichtlichen Erwachsenenvertretung vier Säulen. Letztgenannte entspricht der bisherigen Sachwalterschaft.

Status: Buchung möglich
Beginn: 16.05.2019 um 09:00 Uhr
Ende: 16.05.2019 um 17:00 Uhr
Seminarleitung: Mag.iur. Gabriele Spanitz
Zielgruppe: MitarbeiterInnen in Betreuungseinrichtungen und Pflegeheimen
Schulungsort: Kärntnerstraße 532, 3. Stock, 8054 Seiersberg
Freie Plätze: 20
Seminargebühr: € 130,00 zzgl. 20% USt. (€ 156,00)

Seminarinhalt:

  • Bestellung eines Sachwalters
  • Auswahl eines Sachwalters
  • gesetzliche Vertretungsbefugnis nächster Angehöriger
  • Entscheidungen bei medizinischen Behandlungen
  • die rechtliche Regelung einer Vorsorgevollmacht
  • Entscheidung über den Wohnort einer behinderten Person
  • die Möglichkeit einer Sachwalterverfügung
  • Vertretungsverzeichnis
  • Qualitätsstandards
  • Leitlinien und Grundsätze der Reform
  • Internationale Entwicklung

Die Bewohnervertretung

  • vertreten Menschen in Alten-, Behinderteneinrichtungen und Krankenanstalten, die von Freiheitsbeschränkungen betroffen sind
  • Was sind ihre Aufgaben und Rechte