Schmerzen gehören für viele Bewohner:innen in Pflegeheimen zum Alltag. Neben einer bedarfsgerechten medikamentösen Therapie spielen nicht-medikamentöse Maßnahmen eine wichtige Rolle, um Schmerzen zu lindern, Wohlbefinden zu fördern und die Lebensqualität zu erhalten. In diesem praxisorientierten Seminar lernen Pflegepersonen verschiedene Möglichkeiten der nicht-medikamentösen Schmerzbehandlung kennen. Im Mittelpunkt stehen Maßnahmen, die sich gut in den Pflegealltag integrieren lassen und individuell auf die Bedürfnisse, Ressourcen und Wahrnehmungen der Bewohner abgestimmt werden können.
Themenschwerpunkte:
- Grundlagen der Schmerzwahrnehmung und des Schmerzmanagements
- Schmerz erkennen und einschätzen – insbesondere bei Menschen mit Demenz oder eingeschränkter Kommunikation
- Wärme- und Kälteanwendungen
- Berührung, Massage und basale pflegerische Interventionen
- Entspannungs- und Atemübungen
- Einbeziehung individueller Bedürfnisse, Biografie und Ressourcen
- Grenzen und Kontraindikationen nicht-medikamentöser Maßnahmen
- Praktische Umsetzung und Integration in den Pflegeprozess